Port-au-Prince - Hunderte UNO-Soldaten haben die Residenz des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide umstellt, in dem sich eine Gruppe von Exsoldaten verschanzt hat. Die Übergangsregierung forderte die Besetzer auf, dass Gebäude im Vorort Tabarre der Hauptstadt Port-au-Prince zu verlassen, da es sich um Regierungsbesitz handele. Die Ex-Soldaten gehörten der von Aristide 1994 aufgelösten Armee an. Sie weigern sich, ihre Waffen abzugeben, und fordern den Sold für zehn Jahre. (APA/AP)