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Seit 1960 hat es im Kongo keine demokratischen Wahlen mehr gegeben. Viele Menschen werden - sofern die angekündigten Wahlen stattfinden - das erste Mal zur Urne schreiten.

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Kinshasa - Die Europäische Union will mit 80 Millionen Euro die ersten freien Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo unterstützen. Das sei die umfangreichste finanzielle Hilfe, welche die EU jemals für eine Wahl geleistet habe, sagte EU-Entwicklungskommissar Louis Michel am Samstag bei einem Besuch in Kinshasa. Die Demokratische Republik Kongo stehe vor "einem Neuanfang, einer neuen Unabhängigkeit". Die Regierung von Präsident Joseph Kabila will nach derzeitiger Planung im Juni kommenden Jahres wählen lassen. Seit ihrer Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Belgien 1960 wurde das Land autoritär regiert. (APA)