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Die Mitglieder der rechtsextremen Paramilitärs sollen Unterstützung bei der Wiedereingliederung ins Zivilleben erhalten.

Foto: REUTERS/Eduardo Munoz
Bogotá - Über 500 Angehörige der gefürchteten rechtsextremen kolumbianischen Paramilitärs haben am Samstag gemäß einem Abkommen mit der Regierung ihre Waffen niedergelegt. Das Abkommen sieht bis Ende des Jahres die Entwaffnung von 3.000 Kämpfern vor. An der Übergabe der Waffen auf einem Landgut in den Bergen Kolumbiens nahm auch ein Vertreter der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) teil. Den ehemaligen rechtsgerichteten Kämpfern soll nun die Wiedereingliederung in das zivile Leben ermöglicht werden. Kolumbien leidet seit 40 Jahren unter einem bürgerkriegsähnlichen Konflikt, bei dem linke Rebellen den Staat und die illegalen rechten Paramilitärs bekämpfen. Oft geht es jedoch bei dem tödlichen Konflikt nur um die Kontrolle des lukrativen Drogenschmuggels. (APA/dpa)