New York - Mit dem Touchdown-Rekord von Peyton Manning hat die National Football League (NFL) am Sonntag den Saison-Endspurt spektakulär eingeläutet. Beim 34:31 der Indianapolis Colts gegen die San Diego Chargers warf der Colts-Quarterback am 16. und vorletzten Spieltag der "regular season" seine Touchdown-Pässe Nummer 48 und 49. Manning übertraf damit die 20 Jahre alte Liga-Bestleistung, die Dan Marino einst für die Miami Dolphins aufgestellt hatte. In der Schlussminute der Partie gegen die Kalifornier bediente Manning Passempfänger Brandon Stokley in der Endzone und wurde für seinen Rekord sowie die erfolgreiche Aufholjagd nach einem 15-Punkte-Rückstand frenetisch gefeiert.

Um seinen Status als bestbezahlter Spieler der NFL zu rechtfertigen, fehlt Manning, der einen mit 98 Millionen Dollar dotierten Siebenjahresvertrag hat, allerdings noch ein Triumph bei der "Super Bowl". Auf dem Weg zum Finale, das am 6. Februar in Jacksonville/Florida stattfindet, droht Indianapolis eine schwierige Tour durch die kalten nördlichen Staaten. Die Colts müssen in Viertel- und Halbfinale auswärts antreten, da die Top-Teams sich keine Blöße gaben. Titelverteidiger New England Patriots gewann 23:7 bei den New York Jets. Und die Pittsburgh Steelers nahmen mit dem 20:7 bei den Baltimore Ravens erfolgreich Revanche für die bisher einzige Saison-Niederlage am zweiten Spieltag.

Von den Niederlagen der Ravens und der Jacksonville Jaguars, die gegen die Houston Texans ein 0:21 kassierten, profitierten die Denver Broncos. Die "Wildpferde", selbst schon am Samstag 37:16-Sieger bei den Tennessee Titans, haben jetzt die besten Aussichten auf einen der beiden noch zu vergebenen Playoff-Plätze. Nach dem 41:7 bei den San Francisco 49ers machen sich aber auch die Buffalo Bills noch Hoffnungen. Das Team von der Westküste verlor nach einem Fehlstart in die Saison nur eine ihrer zurückliegenden neun Begegnungen.

In letzter Sekunde noch auf den Playoff-Zug aufspringen wollen auch die Carolina Panthers. Der Überraschungsfinalist des Vorjahres wahrte seine Chancen durch das 37:20 bei den Tampa Bay Buccaneers. (APA/dpa)