Phuket/Innsbruck - Die Suche nach dem elfjährigen David Baumgartner in Phuket ist vorerst erfolglos verlaufen. Das bestätigte - ohne den Namen des Buben zu nennen - die Sprecherin des Krisenstabes im österreichische Konsulat auf der Ferieninsel, Verena Nowotny. Noch am Sonntag werde auch ein Kinder-Sammelzentrum in Bangkok überprüft, in das der junge Tiroler gebracht worden sein könnte. Entsprechende Einrichtungen in Phuket seien inzwischen wieder geschlossen.

Um den Verbleib des Elfjährigen herauszufinden, ist u.a. ein Foto in Thai-Medien veröffentlicht worden. Darüber hinaus gibt es laut Nowotny eine intensive Kooperation mit der Polizei. Bei der Einreisebehörde würde ebenfalls erhoben.

Der Bub hatte zusammen mit seinen Eltern in Khao Lak nördlich von Phuket Urlaub gemacht, als die Katastrophe ausbrach. Vater und Mutter des Kindes wurden bei dem Unglück schwer verletzt. Sie befinden sich derzeit in einem Wiener Krankenhaus.

Augenzeugen wollen das Kind auch nach der Katastrophe noch gesehen haben. Einige hätten sich nach Veröffentlichung des Fotos des Buben gemeldet. Es lägen zum Teil "detaillierte Aussagen" vor, hieß es im Konsulat in Phuket.

Ein ursprünglich vermisster Innsbrucker wurde unterdessen nach Österreich zurückgeflogen. Er wird an der Universitätsklinik Innsbruck seit Samstagabend intensivmedizinisch betreut. Von seiner Frau fehlte weiter jede Spur. Beide hatten zum Zeitpunkt der Katastrophe ebenfalls in Khao Lak Urlaub gemacht. (APA)