Bagdad - Der Irak ist am Sonntag Schauplatz zahlreicher Anschläge und Gewaltakte mit mehr als 40 Todesopfern gewesen. Außer dem Selbstmordanschlag mit 20 Todesopfern bei Balad, etwa 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, ereigneten sich nach Angaben der Polizei auch Angriffe und Anschläge in Bagdad, Basra, Samarra sowie in der Region Baiji, bei denen jeweils mehreren Menschen getötet wurden. Die meisten Opfern waren irakische Sicherheitskräfte und Zivilisten. Die Aufständischen haben wenige Wochen vor den für den 30. Jänner geplanten Wahlen ihre Angriffe in der nördlich von Bagdad gelegenen Region verstärkt. In Baiji, das sich 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt befindet, legten die zwölf Mitglieder einer Wahlkommission ihr Amt nieder. Sie hatten Drohungen bewaffneter Gruppen erhalten, wie ein Vertreter der Kommission mitteilte. (APA)