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Verwertung

Auch in diesem Jahr sind unverkaufte Weihnachtsbäume Zoo-Tieren "angeboten" worden. Das Foto zeigt zwei Elefanten im Zoo der deutschen Hansestadt Rostock beim Verzehr eines Baumes.

Foto: AP/ Thomas Haentzschel

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Das Physik-Jahr

2005 steht weltweit im Zeichen der Physik. Auf Anregung der Weltkonferenz der Physikalischen Gesellschaften hat die UNO-Generalversammlung das "Internationale Jahr der Physik 2005" ausgerufen. Anlass ist die Veröffentlichung mehrerer bahnbrechender Arbeiten des Physikers Albert Einstein im Jahr 1905, die unter anderem die Spezielle Relativitätstheorie, den Photoeffekt (für den Einstein 1921 den Nobelpreis erhielt) und die Atomtheorie begründeten. 1905 wird deshalb auch das "annus mirabilis" Einsteins genannt.

Weiterlesen: Physik-Jahr 2005

Foto: APA/dpa

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Verschifft

Die US-Weltraumbehörde NASA hat eine weitere Hürde auf dem Weg zum Start eines Space Shuttles im kommenden Mai genommen. Der 47 Meter lange neue Tank für die Raumfähre "Discovery" habe seine fast 1.600 Kilometer lange Reise mit dem Schiff von New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) zum Kennedy Space Center in Florida angetreten, teilte die NASA am Samstag in Washington mit.

Der rostbraune Tank ist der größte und zugleich der einzige nicht wiederverwendbare Teil der Raumfähre. Während der achteinhalb Minuten beim Start versorgt er die drei Haupttriebwerke mit rund zwei Millionen Litern flüssigem Wasser- und Sauerstoff.

Weiterlesen: NASA rückt neuem Start des Space Shuttle näher

Foto: AP/Bill Haber

Chandra-Aufnahme

Die NASA hat ein Bild des Riesensterns Beta Ceti veröffentlicht. Der Stern hat eine heiße Korona, die ein etwa 2.000 Mal intensiveres Röntgenlicht als unsere Sonne abstrahlt. Er befindet sich in rund 95 Lichtjahren Entfernung. Es wird vermutet, dass diese Röntgenaktivität mit dem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium des Sterns zu tun haben könnte.

Link: Chandra - Giant Star's Corona Brightens with Age

Foto: NASA/CXC

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Zuflucht

Das inzwischen neun Monate alte Löwenjunge Serolibi lebt mit zwei Geschwistern im Nairobi-Waisenhaus für Tiere in Kenia. Im Alter von sechs Wochen sind die Jungen gefunden worden. Das Schicksal der Mutter ist unbekannt.

Foto: AP/Sayyid Azim

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"Soft Drinks"

Die stark ausgeprägte Vorliebe von Kindern für säurehaltige Getränke wie Zitrusbrausen, Cola oder Orangensaft kann ihren Zähnen zum Verhängnis werden. Bei regelmäßigem starkem Konsum solcher "Soft Drinks" wird die Struktur des Zahnschmelzes geschwächt. Schlussendlich brechen kleine Teile dieser natürlichen Schutzschicht heraus.

WissenschafterInnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Deutschland) und der Universität Bristol (Großbritannien) haben nun im britischen "Journal of Oral Rehabilitation" (Vol. 31/2005) publiziert, wie die Getränke zahnfreundlicher hergestellt werden könnten: durch den Zusatz natürlicher Mineralien (Calcium und Phosphat).

Links: Journal of Oral Rehabilitation
Pressemitteilung zu analysierten Zahnerosionen

Foto: APA/EPA/AFP/Robyn Beck

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Luxus-Kaffee aus Katzenkot

Die teuerste Kaffeesorte der Welt heißt "Kopi Luwak" und kommt aus Indonesien. Von ihr werden jährlich nur 230 Kilogramm hergestellt. Zibetkatzen fressen die Kaffeebohnen vom Baum, verändern durch die Verdauung deren Proteine und entziehen den Bohnen gewisse Bitterstoffe. Die weitestgehend unzerstört ausgeschiedenen Kaffeebohnen werden vom Boden aufgelesen, geschält und geröstet ... fertig ist der Luxus-Kaffee.

Foto: AP/Bullit Marquez

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Julius Axelrod

Der amerikanische Medizin-Nobelpreisträger Julius Axelrod, ein Pionier der Entwicklung von Antidepressiva, ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren an einem nicht näher genannten Leiden. Die Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH), denen Axelrod Jahrzehnte lang angehört hatte, wiesen in einem Nachruf darauf hin, dass jene Medikamente, die auf Axelrods Erkenntnissen basieren, "unzähligen Millionen Menschen zu Gute kommen".

Der gebürtige New Yorker hatte zusammen mit dem Briten Bernard Katz und seinem schwedischen Kollegen Ulf von Euler herausgefunden, wie die von Nervenzellen im Hirn produzierten Botenstoffe (Neurotransmitter) die Stimmung und das Verhalten eines Menschen steuern.

Foto: APA/EPA/

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Im All

Als Allererste haben der russische Kosmonaut Salischan Scharipow und sein US-Kollege Leroy Chiao das neue Jahr begrüßt. Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat um 12.02 Uhr MEZ die Datumsgrenze im Stillen Ozean überflogen, teilte die Flugleitzentrale am Freitag in der Nähe von Moskau mit.

"Die ISS fliegt in 24 Stunden 16 Mal um die Erde. Das heißt, dass die Besatzung 15 Mal das alte Jahr verlässt und 16 Mal ins neue Jahr fliegt", erklärte der Leiter des Navigationsdienstes der Flugleitzentrale. Gefeiert wurde dann allerdings nur einmal - zu Mitternacht in Greenwich.

Foto: REUTERS/ISS

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Überraschender Nachwuchs

Im Zoo von Münster (Deutschland) hat eine Kegelrobbe Nachwuchs bekommen - obwohl sie regelmäßig mit Anti-Baby-Pillen gefüttert worden war, da für Jungtiere zu wenig Platz ist und die Freilassung der Robben in der Nordsee untersagt ist. Das Junge wechselt sein weiches cremefarbenes Jugendfell nach etwa 2 bis 4 Wochen.

Foto: APA/dpa/EPA/Bernd Thissen

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Neue Heimat

Drei Buschschweine sind der neueste Zuwachs in Disneys Tiergarten in Florida (USA). Das in Afrika südlich der Sahara verbreitete wilde Schwein ist auch unter den Namen Flussschwein oder Pinselohrschwein bekannt.

Foto: REUTERS/Disney/Gene Duncan