In der kalten Jahreszeit schmeckt ein Bohneneintopf gut. Und je dunkler die Bohnen sind, desto besser sind sie für die Gesundheit. Denn in Hülsenfrüchten steckt viel Gutes. Mit einer Portion Bohnen von etwa 300 Gramm nimmt man rund 20 Gramm hochwertiges Pflanzeneiweiß und 23 Gramm Ballaststoffe zu sich. Das sind circa drei Viertel der empfohlenen Tagesration. Und wer Angst vor Blähungen hat, gibt etwas Kümmel hinzu. Die in Bohnen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wie beispielsweise Saponine sind Bitterstoffe, die laut der Stiftung Warentest den Cholesterinspiegel senken, das Immunsystem stimulieren und Krebszellen am Wachstum hindern. Den Saponinen können auch lange Garzeiten nichts anhaben, sie gehen in das Einweichwasser über. Deshalb sollte dieses nicht weggegossen, sondern als Kochwasser genutzt werden. Schwarze Bohnen sind bei der Abwehr zellschädigender freier Radikaler besonders geeignet: Je dunkler die Bohnen, desto mehr Anthocyanine stecken in der Schale. Anthocyanine sind Pflanzenfarbstoffe, die im Körper als Antioxidanzien wirken. In der Küche kann man mit verschieden gewürzten Bohnenpürees, dunklen Bohnen mit buntem Gemüse oder süßem Obst experimentieren. Paprika, Zwiebeln, Sprossen, Äpfel und Mangospalten passen gut dazu, und ein feuriges Chili con Carne ist auch immer eine willkommene Abwechslung. (apa)