Bei der Flutkatastrophe in Südasien sind mehr als 165.000 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich zahlreiche ausländische Touristen. Mehr als 9.000 Ausländer - darunter viele Europäer - werden als vermisst oder mit unbekanntem Aufenthaltsort geführt. Im Folgenden eine Aufstellung der von den Heimatländern der Opfer offiziell als tot oder vermisst Gemeldeten sowie jener Urlauber, deren Aufenthaltsort seit dem Unglück unbekannt ist. (Nicht enthalten sind die Zahlen der thailändischen Behörden, nach denen mindestens 2.402 Ausländer im Land getötet wurden.)

    LÄNDER                TOTE        VERMISSTE   UNAUFFINDBAR

Österreich* 10 443 218

Deutschland 60 mehr als 1.000 Schweden 52 827 1.495 Großbritannien 40 159 Frankreich 22 99 560 Japan 22 Italien 18 436 Norwegen 16 109 Schweiz 23 95 500 USA 15 Australien 13 79 1.200 Südkorea 11 9 Singapur 9 12 157 Dänemark 7 69 Südafrika 7 9 Belgien 6 99 375 Hongkong 6 60 Niederlande 6 30 200 Finnland 15 183 Kanada 5 150 Polen 4 43 Israel 4 7 Brasilien 2 Neuseeland 2 302 Tschechien 1 25 China 3 7 Kroatien 1 1 Taiwan 3 Russland 1 50 Türkei 1 53 Irland 20 Ungarn 20 Mexiko 1 15 Spanien 11 Island 11 Griechenland 9 Portugal 8 Luxemburg 2 Philippinen 5 Kolumbien 1 === ==== ==== GESAMT: 387 4.248 4.914

* Nach Angaben des österreichischen Krisenstabs ist der Tod von bisher zehn Österreichern offiziell bestätigt. 443 Österreicher, die sich zum Zeitpunkt der Katastrophe vermutlich in den betroffenen Gebieten in Thailand und Sri Lanka aufgehalten haben, gelten als vermisst. In der gesamten Region wird nach insgesamt 661 Österreichern gesucht, zu denen seit dem Seebeben noch kein Kontakt hergestellt werden konnte. (APA/Reuters/AP)