Genf - Die Genfer Fluggesellschaft Flybaboo hat 2004 mit ihren zwei Maschinen einen Umsatz von rund 10 Mio SFR (6,45 Mio. Euro) erreicht. 60.000 Passagiere flogen mit der Airline. Die Leistung soll 2005 verdoppelt und das Resultat ausgeglichen werden.

Flybaboo flog 2004 noch in den roten Zahlen, wie Chef Julian Cook in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "l'agefi" vom Freitag sagte. 2005 soll aber der Ausgleich erreicht werden, vor allem beim Cash-flow.

Konsolidierungsphase

Flybaboo beschäftigt 60 Personen. Die vor 14 Monaten gestartete Gesellschaft ist nach den Worten ihres Chefs in der Konsolidierungsphase. Sie nahm vor kurzem neue Mittel von 4 Mio SFR auf. Die Hälfte davon stammt von neuen Investoren. Ein weiterer Neuzufluss von 1 Mio SFR sollte am Freitag unter Dach kommen, sagte Cook.

Die in Genf beheimatete Flybaboo fliegt von dort aus die Destinationen Lugano, Florenz, Venedig, Valencia und Prag an. Im Sommer kommen St. Tropez und Nizza hinzu. Cook sprach von einem möglichen dritten Flugzeug. Dieser Plan dürfte sich aber nicht vor 2006 konkretisieren.

Flybaboo hatte Mitte Mai 2004 die Fluglizenz erhalten. Bis dahin hatte sie Mannschaft und Flugzeuge von einer anderen Gesellschaft gemietet.(APA/sda)