Wien - Der Wiener Biotech-Börsenkandidat Intercell ist der Marktzulassung für einen Wirkstoff gegen Japanische Enzephalitis einen Schritt näher. Die US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat Phase III-Studien für den Intercell-Wirkstoff IC51 zugelassen. Die Markteinführung sei bis 2007 möglich, sagte eine Sprecherin am Montag. Damit seien der Wirkstoff gegen Japanische Enzephalitis und ein Hepatitis C-Präparat die in der Produktentwicklung am weitesten fortgeschrittenen Präparate.

Bei einer Markteinführung will Intercell die Präparate in den USA selbst vermarkten, während für andere Märkte Partnerschaften geplant seien, sagte Finanzvorstand Werner Lanthaler.

Zu einem möglichen Börsengang wollte Lanthaler nicht näher Stellung nehmen. Das Thema sei aber weiterhin aktuell.

Das Unternahmen beschäftigt 140 Mitarbeiter am Hauptsitz in Wien und den Standorten in Schottland und den USA. Geschäftszahlen gibt das Unternehmen nicht bekannt.(APA)