Kuwait-Stadt - Die US-Botschaft in Kuwait hat am Dienstag zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden alle Amerikaner in dem arabischen Land vor einem möglichen Anschlag gewarnt. Zuvor waren am Montagabend bei einer Schießerei zwischen mutmaßlichen islamistischen Terroristen und Sicherheitskräften in einem Vorort von Kuwait-Stadt zwei Polizisten und ein Extremist getötet worden. "Mindestens ein mutmaßlicher Terrorist, der bewaffnet und gefährlich ist, ist sich noch auf freiem Fuß. Die zwei Terroristen, die an dem Schusswechsel beteiligt waren, könnten zu einer größeren Gruppe gehören", hieß es in der jüngsten US-Warnung. Wenige Stunden vor der Schießerei hatte die Botschaft bereits vor einem geplanten Terroranschlag gewarnt. In dieser ersten Warnung war von Extremisten die Rede, die mit einem schwarzen Auto unterwegs seien und einen Angriff auf westliche Ausländer planten. Anders als in Saudiarabien, wo es in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Anschläge von Al-Kaida-Terrorzellen gegeben hatte, war es in Kuwait bisher - abgesehen von vereinzelten Übergriffen auf die dort stationierten US-Soldaten - ruhig gewesen. (APA/dpa)