Swisscom-Chef Jens Alder stellt die Zweitnotiz des Telekommunikationskonzerns an der New Yorker Börse in Frage. Diese Notierung sei zu teuer. Aus Imagegründen könne sich die Swisscom aber nicht von der US-Börse zurückziehen.

"Eine Zweitnotierung wäre aus heutiger Sicht nicht notwendig gewesen", sagte Alder in einem Interview mit dem Anlegermagazin "Stocks" (Vorabdruck). Diese Notiz verursache einen hohen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum Nutzen stehe.

"Wir haben alle Ausstiegsmöglichkeiten geprüft und sind zum Schluss gekommen, dass ein Delisting zurzeit nicht möglich ist." Die Signalwirkung im Kapitalmarkt wäre schlecht, führte Alder aus.

Die Swisscom würde zu den ersten Unternehmen zählen, die sich in den USA delisten lassen würden. "Unsere heutige Reputation würde unter Druck kommen" sagte Alder. Die Swisscom ist an der Schweizer Börse SWX und an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert. (APA)