Die deutschen Verleger haben zum Ende des vergangenen Jahres mehr Zeitschriften verkauft. Von Oktober bis Dezember 2004 gingen "Brigitte", "Geo", "stern" und Co. 1,1 Prozent Mal häufiger über den Ladentisch als im Vorjahreszeitraum, wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger am Freitag in Berlin mitteilte. Dabei hätten sich die Auflagen der einzelnen Titel sehr unterschiedlich entwickelt. Während etwa Wissensmagazine um 7,7 Prozent zulegten und die monatlichen Frauenzeitschriften 4,3 Prozent mehr Käuferinnen fanden, verbuchten andere Bereiche Einbußen. So sei etwa die Auflage des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" um 2,9 Prozent auf 1,076 Mio. Exemplare gesunken. Auch das Konkurrenzblatt "Focus" verzeichnete ein Minus von 1,8 Prozent auf rund 753.000 Exemplare. Dagegen habe der "stern" im zurückliegenden Quartal rund 1,091 Exemplare und damit 2,3 Prozent mehr als im letzten Vierteljahr 2003 verkauft. Stabile Auflagen hätten dagegen die 14-tägig erscheinenden Frauenzeitschriften, Eltern- und Jugendzeitschriften, Reise- und Wirtschaftsmagazine erzielt. (APA/AFP)