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In Europa sind immer mehr falsche Euro-Münzen in Umlauf. Ein Sprecher der EU-Behörde gegen Betrug (OLAF) sagte am Dienstag in Brüssel, die Zahl der sichergestellten Münzen habe sich von 26.000 im Jahr 2003 auf rund 74.000 im vergangenen Jahr verdreifacht. Dabei waren die falschen Fünfziger das kleinste Problem: Nur 858 falsche 50-Cent-Münzen wurden registriert. Bei den Falschmünzern waren die Zwei-Euro-Stücke am beliebtesten. Hier schnellte die Zahl von knapp 20.000 auf etwa 65.000 Münzen in die Höhe. Die falschen Ein-Euro-Stücke nahmen von gut 6.300 auf 9.100 zu. "Die Qualität der gefälschten Zwei-Euro-Stücke ist immer besser geworden", sagte ein Sprecher der Behörde. Allerdings sei die Zahl der falschen Münzen im Vergleich zu den 55 Milliarden umlaufenden Euro-Münzen immer noch verschwindend klein. Außerdem sei die Zahl noch viel niedriger als die Menge der falschen Münzen, die vor der Euro-Einführung in Umlauf gewesen war. In Italien wurden zwei Falschmünzerwerkstätten gefunden, in Spanien eine. Am häufigsten wurden die Münzen in der deutschen Version nachgemacht. (APA)