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Foto: Archiv
Wer kennt sie nicht - die legendäre Star Wars-Szene in der der Roboter R2D2 die Hologramm-Botschaft von Prinzessin Leia an Luke Skywalker übergibt. Getreu diesem Vorbild hat nun Susumu Tachi , Professor der Universität Tokio , das erste 3D-Hologramm-Telefon entwickelt.

"Seelinder"

Das auf den Namen "Seelinder" getaufte Gerät funktioniert folgendermaßen: Der Telefonierende stellt sich in eine Box, in der Kameras eine 360-Grad-Aufnahme des Gesichts erstellen. Das Hologramm-Telefon schickt das dreidimensionale Bild an den Zylinder des Gesprächspartners weiter. Dieser ist etwa 50 Zentimeter hoch, birgt eine Vielzahl von Dioden und Fiberoptik und ermöglicht, dass der Anrufende in einer 360-Grad-Ansicht zu bewundern ist.

74.000 Euro

Der 3D-Effekt funktioniert allerdings nur dann, wenn der Gesprächspartner vor dem Zylinder steht und nicht von oben oder von unten auf das Bild schaut. Abschreckend dürfte derzeit vor allem der Preis sein - nicht weniger als 74.000 Euro kostet das 3D-Hologramm-Telefon. Allerdings, so hoffen die Erfinder, würde eine Massenproduktion den Preis extrem senken und dann auch in absehbarer Zeit einen breiteren Markt erschließen.(red)