Graz - Eine neue Spur hat die Exekutive durch einen anonymen Hinweis im rätselhaften Mord um eine volkommen entstellte Leiche an der A2. Eine Anthropologin der Universität Freistadt hat mit der Rekonstruktion des Gesichtes der teilverbrannten Frauenleiche begonnen, die vor zehn Tagen, in der Nähe von Graz gefunden wurde.

Anrufer belastet Tankstellen-Einbrecher

Der Anrufer belastete einen inhaftierten Tankstellen-Einbrecher. Dieser hätte etwas mit der Frauenleiche zu tun. Der Pkw des 39-jährigen Häftlings wurde sichergestellt. Von einer wirklichen Spur wollten die Kriminalisten noch nicht sprechen. Der 39 Jahre alte Kärntner war nach einem Tankstellen-Einbruch in Graz-Puntigam festgenommen worden.

Leiche vier Tage vor Verhaftung gefunden

Die Leiche war vier Tage vor der Verhaftung des Tankstellen-Einbrechers in Pirka (Bezirk Graz-Umgebung) in der Nähe des Pannenstreifen hinter einem Gestrüpp gefunden worden.

Laut Anton Kiesl von der Kriminalabteilung wird der Hinweis, der am Sonntag bei ihm einging, nun "genauestens überprüft". "Der Wagen des Verdächtigen wurde auf Haarreste und Fasern untersucht", erklärte der Beamte. Das Ergebnis stehe noch nicht fest. Der 39-Jährige soll Verbindungen zum Rotlicht-Milieu haben. (APA)