Wie ZDNet berichtet, hat eine staatliche Kommission namens "New York Temporary State Commission on Lobbying" sich der Aktivitäten der Microsoft-Lobby in den USA angenommen. Stutzig hatte die Behörde ein Geschäftsessen vom November 1999 mit Politikern für 2399 Dollar gemacht. Unter den Gästen waren angeblich Parlamentsangehörige der Republikaner und enge Mitarbeiter des New Yorker Bürgermeisters Rudolph Giuliani. Das Essen wurde erst zum Problem, nachdem die Kommission herausfand, dass einige der aufgelisteten Gäste gar nicht zu Tisch im Old Homestead Steakhouse in New York waren. Andere dagegen waren durchaus anwesend, erschienen aber nicht auf der bei der Behörde eingereichten Liste. "Wir haben uns streng an die Richtlinien gehalten und arbeiten nach Kräften mit der Kommision zusammen", erklärte der Microsoft-Sprecher Rick Miller. Es könne sich nur um ein Missverständnis handeln. Die New York Temporary State Commission on Lobbying besteht seit 24 Jahren und überwacht die Arbeit der Firmen und ihrer Vertreter. Wirtschaftliches und politisches Lobbying wird in den Vereinigten Staaten deutlich stärker betrieben als in Europa. (ZDNet)