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Massenzeremonien beim indischen Pilgerfest

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Neu Delhi - Bei der Massenpanik während einer Wallfahrt in Westindien sind nach neuesten Angaben 330 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 weitere seien verletzt worden, teilte die Polizei im westindischen Bundesstaat Maharashtra am Mittwoch mit.

Trotz des Unglücks setzten die Gläubigen am Mittwoch ihre Wallfahrt fort. Unter den Teilnehmern eines Pilgerzugs zum Tempel der Göttin Mandhradevi nahe der Ortschaft Wai war am Dienstag Panik ausgebrochen.

Nachdem zunächst über eine Schlägerei zwischen Pilgern und Händlern spekuliert worden war, sprach die Polizei am Mittwoch von einer anderen möglichen Ursache: Danach könnten Pilger, die eine Statue der Göttin trugen, auf dem von Kokosmilch glitschig gewordenen Boden ausgerutscht seien. Wegen des anschließenden Gedränges seien andere Wallfahrer in Wut geraten und hätten Bretterbuden am Straßenrand in Brand gesteckt. Durch das Feuer seien dann Gasflaschen explodiert und hätten eine regelrechte Massenpanik ausgelöst, sagte ein Polizeikommissar.

Die Pilgerfahrt zu dem Heiligtum rund 300 Kilometer südlich von Bombay zieht jährlich 150.000 bis 200.000 Gläubige an. Es war der schlimmste derartige Vorfall bei einem religiösen Fest in Indien seit Jahrzehnten.(APA/dpa)