Bild nicht mehr verfügbar.

APA-FOTO: TIROLER ZUGSPITZARENA
Arthur Oberacher von der Österreich Werbung (ÖW) präsentierte die aktuellen Ergebnisse des neuen Tourismus Monitor Austria (T-Mona). Dabei zeigte sich für die Sommersaison 2004 ein differenzierteres Bild der Gäste, die in Österreich urlauben.

Die stärkste Gästegruppe mit 16 Prozent sind "Wanderfrischler". Diese Gruppe, im Schnitt 50 Jahre alt und den größten Anteil bilden Gäste aus Deutschland, sucht Naturattraktionen und besucht Volksmusik-Veranstaltungen. Sportlicher legen es die Wander-Urlauber (13 Prozent) an, für die neben Wandern auch Bergsteigen und Klettern im Mittelpunkt steht.

Rund 12 Prozent sind Sport- und Aktivurlauber, für die Wandern und Klettern ebenso wichtig wie andere Sportarten sind. Durchschnittlich 42 Jahre alt steht bei diesen Urlaubern auch gerne der Besuch von Szene-Lokalen auf dem Programm. Das Wellnessangebot wird von dieser Gruppe neben den Wellness-Urlaubern (8 Prozent) gerne genutzt. Letztere Gruppe, zumeist Frauen, nutzt den Sommerurlaub hauptsächlich für Wellness- und Schönheitsangebote.

Stark vertreten sind mit 15 Prozent die Städte- und Kultururlauber. Sie besuchen Ausstellungen und Museen, legen Wert auf gutes Essen und machen Ausflüge. Szenegäste (2 Prozent) sind im Schnitt 29 Jahre alte Großstädter vor allem aus Italien. Sie suchen Unterhaltung und besuchen Museen.

Immerhin 11 Prozent entfallen auf Sun & Beach-Urlauber. Sie sind durchschnittlich 42 Jahre alt und kommen zur Hälfte aus Österreich. Sie wohnen gerne am Campingplatz und gehen oft zu Veranstaltungen mit klassischer Musik. Jeder zehnte Urlauber ist laut ÖW ein "Nichts- Tuer", der abgesehen von Kuraufenthalten zumeist keine anderen Aktivitäten sucht. Rund 4 Prozent sind auf Besuch bei Freunden oder Familie. (apa/red)