Die Aktionsplattform "Platform for action" wurde auf der vierten Frauenkonferenz in Peking 1995 einstimmig von den UN-Staaten angenommen. Durch die Implementierung der Plattform in den einzelnen Ländern sollen die Diskriminierung von Frauen abgebaut und Aktionen zur Förderung, zur Stärkung und zum Schutz von Frauen insbesondere auf den folgenden zwölf Gebieten gesetzt werden:

- Frauen & Armut

- Aus- und Fortbildung, Bildungszugang

- Gesundheit (inklusive Verhütung)

- Gewalt an Frauen

- Frauen & Krieg (inklusive Konflikte in besetzen Gebieten)

- Wirtschaft und Politik bzw. Zugang zu Ressourcen

- alle Bereiche von Macht und Entscheidungsfindung

- alle Bereiche, die das Weiterkommen von Frauen fördern

- Respekt und Schutz der frauenspezifischen Menschenrechte

- Medien&Kommunikation: Abbau von Stereotypen und ungleichen Zugängen

- Umweltschutz sowie Zugang und Erhaltung natürlicher Ressourcen

- Abbau der Diskriminierung von Mädchen und des Missbrauchs ihrer Rechte

Auf der Sondersitzung der UNO "Women 2000: Gleichheit der Geschlechter, Entwicklung und Frieden für das 21. Jahrhundert" im Rahmen der Generalversammlung im Jahre 2000 wurden weitere Aktionen beschlossen, um die umfassende Implementierung der Aktionsplattform zu sichern und weitere entscheidende Zusammenhänge zwischen der Förderung von Frauen, der Gleichheit der Geschlechter und dem Fortschritt der Gesellschaft als Ganzes aufgezeigt. (red)