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Foto: REUTERS/CLARO CORTES IV
Wien - Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist Mitte Februar im Jahresvergleich weiter gestiegen. Per 15. Februar waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) 311.963 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren um 3.625 Personen oder um 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Rechnet man rund 45.000 Personen in Schulung dazu, waren Mitte Februar rund 360.000 Personen auf Jobsuche. Im Jänner waren nach den offiziellen Arbeitsmarktdaten 48.065 Personen in Schulung.

Die Zahl der männlichen Arbeitslosen erhöhte sich Mitte Februar im Jahresvergleich um 1,2 Prozent auf 205.798 Betroffene. Bei den Frauen betrug der Zuwachs plus 1,1 Prozent auf 106.165 Jobsuchende.

Zahlen in Wien und Kärnten rückläufig

Mit Ausnahme von Wien und Kärnten nahm die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern zu, am stärksten in Vorarlberg mit plus 12,8 Prozent und in Tirol mit plus 5,5 Prozent. Rückläufig war die Zahl der Jobsuchenden in Wien, und zwar um 5,2 Prozent auf 88.160 Jobsuchende, und in Kärnten mit minus 0,7 Prozent auf 24.898 Betroffene.

Wie berichtet sind beim AMS Neueinstellungen und Umschichtungen zur Effizienzsteigerung geplant. Bis 3. März soll der AMS-Verwaltungsrat ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Im Raum stehen derzeit 90 zusätzliche Mitarbeiter, die Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (V) genehmigen will.

200 AMS-Mitarbeiter freigespielt

Durch Kürzung der Betreuungszeiten und eine Umstellung der Berufsinformationszentren auf Selbstbedienung sollen mehr als 200 Mitarbeiter freigespielt werden. Weiters könnte die Arbeitszeit der AMS-Mitarbeiter von 37,5 auf 38,5 Prozent angehoben werden. Insgesamt sollen für die zusätzlichen Planstellen 10 Mio. Euro ausgegeben werden.

Das AMS selber geht davon aus, dass bei einem Mitarbeiterstand von rund 4.200 Beschäftigten bundesweit rund 450 Stellen fehlen. (APA)