In der Europäischen Union soll die Beschäftigungsquote von derzeit rund 61 Prozent angehoben werden, mit dem Ziel, innerhalb von zehn Jahren möglichst 70 Prozent zu erreichen. Gegenwärtig sind in der Europäischen Union über 15 Millionen Menschen ohne Arbeit. Werde das Programm des EU-Gipfels umgesetzt, sei eine durchschnittliche Wachstumsrate von drei Prozent für die kommenden Jahre eine "realistische Aussicht". Dazu soll vor allem die Beschäftigung von Frauen gezielt gesteigert werden, die in Europa derzeit mit rund 50 Prozent weit unter dem amerikanischen Wert von zwei Dritteln liegt. Weiters soll die soziale Ausgrenzung bekämpft und die Armut insbesondere bei Angehörigen von Minderheiten, Kindern, Behinderten und älteren Menschen durch spezifische Maßnahmen reduziert werden. Bis Ende des Jahres 2000 soll auch eine Strategie festgelegt werden, wie Hemmnisse im Dienstleistungsbereich beseitigt werden können. Außerdem will die EU sicherstellen, dass öffentliche Aufträge der Europäischen Gemeinschaft und der Regierungen bis zum Jahr 2003 elektronisch abgewickelt werden können. (red)