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Umsätze, aber nur am Papier: "Leistungen gegen Entgelt"

Foto: REUTERS/Neumann
Entgegen der Bezeichnung unterliegen der Umsatzsteuer nicht nur Einnahmen des Unternehmens, sondern auch so genannte "Lieferungen und Leistungen gegen Entgelt".

Zu dieser etwas spröde klingenden Gruppe von Einnahmen zählen alle Entnahmen von Gegenständen oder Ressourcen, die für unternehmensexterne Zwecke verwendet wurden - beispielsweise der Eigenverbrauch. Der Eigenverbrauch muss umsatzversteuert werden, wenn die in ihn eingeflossenen Gegenstände oder Leistungen zum Vorsteuerabzug berechtigt haben.

Nicht abzugsfähig

Zum Eigenverbrauch zählen nicht nur Privatentnahmen, sondern auch jene Aufwendungen, die zwar dem Unternehmen dienen, aber nicht voll abzugsfähig sind. Jener Teil des Verbrauchs, der nicht abzugsfähig ist, muss versteuert werden - vorausgesetzt, der Gegenstand hat zum Vorsteuerabzug berechtigt.

Als Eigenverbrauch betrachtet das Steuerrecht auch Leistungen, die im Ausland in Anspruch genommen wurden und dort zu einer Vorsteuerrückerstattung berechtigten, sofern sie in Österreich nicht vorsteuerfähig wären. Sie unterliegen somit im Inland der Umsatzsteuer. (mas)