München - Ein Verkauf weiterer Anteile der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) kommt für HVB-Chef Dieter Rampl nicht in Frage. "Da gibt es überhaupt keine Überlegungen, Aktien in den Markt zu geben oder den Anteil zu reduzieren", sagte Rampl am Donnerstag in München.

Er wies damit jüngst aufgekommene Spekulationen zurück, wonach die HypoVereinsbank (HVB) nach dem erneuten Milliardenverlust weitere Anteile der Bank Austria abgeben könnte, um im Konzern die Kapitaldecke zu stärken.

Die HVB hält an der für Österreich und Osteuropa zuständigen BA-CA 77,5 Prozent. Im Sommer 2003 hatte die Münchener Großbank 22,5 Prozent ihrer Wiener Tochter über die Börse verkauft und dabei rund eine Milliarde Euro erlöst.

In Wien betonte Bank-Austria-Chef Erich Hampel heute, von den Kostensenkungs- und Restrukturierungsplänen der HVB nicht betroffen zu sein. (APA)