Lange Fingernägel von Krankenschwestern sind vermutlich für den Tod mehrerer Babys in einem US-Hospital verantwortlich. Die Babys sind an Bakterien gestorben, die höchstwahrscheinlich unter den langen Nägeln gediehen. Zwar gibt es in den USA schon lange Empfehlungen, in Operationsräumen keine langen Nägel zu dulden, der Rest der Spitäler ist bisher aber ungeregelt. EU-Gipfel Eine Reduktion der Arbeitslosigkeit wird zwar wegen Bedenken einzelner EU-Länder nicht in absoluten Zahlen vorgegeben. Als Ziel nennen die Fünfzehn aber die Beschäftigungsquote von heue im Schnitt 61 Prozent bis 2010 nahe an 70 Prozent heranzuführen, bei Frauen von derzeit 51 auf 60 Prozent. Erste Geschlechtsumwandlung auf Krankenschein in Spanien In Spanien hat das staatliche Gesundheitswesen erstmals die Kosten für eine Geschlechtsumwandlung übernommen. Wie die Klinik Carlos Haya in Malaga am Freitag mitteilte, operierten sieben Chirurgen fünfeinhalb Stunden lang einen jungen Mann, der nach dem Eingriff als Frau aus der Narkose erwachte. Er gehört zu einer Gruppe von zehn Transsexuellen, die in der Provinz Andalusien durch hormonelle und psychologische Behandlung auf eine Operation vorbereitet wurden. Die Kosten für eine Geschlechtsumwandlung betragen nach Angaben der Klinik zwischen einer und drei Millionen Peseten (6.010 Euro/82.700 S bis 18.030 Euro/248.100 S). Die andalusischen Behörden hatten vor etwa einem Jahr entschieden, Operationen zur Geschlechtsumwandlung aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. 43 Männer und zwölf Frauen hatten einen Antrag gestellt, nur zehn hielten die Hormonbehandlung und das psychologische Programm aber durch. Ost-West-Gefälle Aus dem Datenreport 1999 des Statistischen Bundesamtes Deutschlands: Vor allem die Zahl der erwerbslosen Frauen sei nach der Wende in Ostdeutschland drastisch gestiegen. "Es gibt große Unterschiede in der Rollendefinition der Frauen", berichtete Hahlen. Während im Westen 62 Prozent der erwerbslosen Frauen Hausfrauen seien, ordneten sich in Ostdeutschland nur zehn Prozent in diese Kategorie ein. Die Mehrzahl wolle dort wieder ins Berufsleben einsteigen. Homophobie in den USA Von 71,570 Befragten der amerikanischen Armee hatten 80 Prozent von abfälligen Bemerkungen, Witzen und ähnlichem über Homosexuelle berichtet. Aufgrund der Ergebnisse dieser umfangreichen Umfrage soll die Problematik verstärkt thematisiert werden. (APA/Reuters/dy)