Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/dpa/Ulrich Perrey
Das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" führt zum sechsten Mal die Liste der 100 "besten deutschen Zeitschriften" an. Die Liste wurde von der LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing nach den Antworten von 1.428 Managern aus Medien, Werbung und Wirtschaft ermittelt.

Unter die "Top 20" schafften es mit dem Politik- und Kulturheft "Cicero" (Ringier-Verlag/Platz 6) und der Zeitschrift "Neon" (Gruner + Jahr/17) für eine jüngere Leserschaft auch zwei Neueinsteiger.

Auf den Plätzen hinter dem "Spiegel" tauschten das Reportagemagazin "Mare" (2) und das Wirtschaftsmagazin "Brand eins" (3) ihre Vorjahrespositionen, unverändert folgten das "SZ-Magazin" und die Wohnzeitschrift "AD-Architectural Digest". Während unter den Leute-Magazinen "Gala" (G+J) zwei Plätze gutmachte (8), sackte die "Bunte" (Burda) von zehn auf 16 ab.

Aus den Platzierungen leitete die Akademie einen "eindeutigen Trend" ab: "Ernsthafte, journalistische Titel gehen rauf, reine Bilder- und Lifestyle-Blätter gehen runter", sagte der Vorsitzende Markus Peichl. "Das Kontemplative, Ruhige und Ernsthafte hat den Markt nicht nur erreicht, es wird dort auch wahrgenommen." (APA/dpa)