Bild nicht mehr verfügbar.

Helmut Pechlaner wehrt sich gegen die Vorwürfe von früheren Mitarbeitern.

Foto: AP/Hans Punz
Wien - Als haltlos hat der Direktor des Wiener Tiergartens Schönbrunn, Helmut Pechlaner, die Angriffe eines früheren Pflegers zurückgewiesen. Diese seien ein "Revanchefoul": In Schönbrunn habe vor Jahren das Pflegerteam ausgetauscht werden müssen, "weil die Leistung und die Arbeit mit den Tieren in keiner Weise mehr gepasst hat", sagte Pechlaner in einem Interview mit dem ORF-Radio Wien am Sonntag. "Sachlich ist einfach die ganze Argumentationslinie unrichtig und falsch."

Pechlaner bleibt bis 2006

Pechlaner will noch bis zum nächsten Jahr Tiergartendirektor bleiben: Er habe bei der Vertragsunterzeichnung angekündigt, den Zoo nur 15 Jahre leiten zu wollen. Diese Zeit ende 2006, "dabei wird es sicher bleiben". Einen Gang in die Politik schloss Pechlaner aus.

Schließung wegen Trauerfeier

Der Tiergarten Schönbrunn wird an diesem Mittwoch indessen geschlossen bleiben. Damit will man den Mitarbeitern die Gelegenheit geben, bei einer Trauerfeier von ihrem getöteten Kollegen Gerd Kohl Abschied zu nehmen. Der dreijährige Elefantenbulle Abu hat seinen Pfleger am 20. Februar attackiert und tödlich verletzt. Die Beisetzung des 39-Jährigen Gerd Kohl wird zu einem späteren Zeitpunkt im engen Familienkreis in Deutschland stattfinden, teilte die Direktion am Montag mit. (APA)