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Heinrich von Pierer nimmt Abschied und gibt Aufsichtsratsvorsitz bei Siemens Österreich endgültig ab

Foto: APA/dpaweb/Matthias Schrader
Wien - Siemens Österreich hat einen Aufsichtsratspräsidenten. Wie bereits angekündigt, hat der bisherige Präsident Heinrich von Pierer am Montag - nach seinem Rückzug aus dem Vorstand des deutschen Siemens-Konzerns - auch den Aufsichtsratsvorsitz bei der Österreicht-Tochter abgegeben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der Siemens AG Österreich ist Jürgen Radomski, Personal-Vorstand der Siemens AG, der auch schon bisher in diesem Gremium vertreten war.

Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Siemens AG Österreich wurde der langjährige EVN-Chef und nunmehrige EVN-Aufsichtsratspräsident Rudolf Gruber bestellt. Zuvor war auch schon der Europachef des Siemens-Konzerns, Johannes Feldmayer, in den Österreich-Aufsichtsrat nachgerückt.

Vorstand wird verkleinert

Der Aufsichtsrat hat am Montag außerdem eine Verkleinerung des Vorstands auf fünf Mitglieder beschlossen. Konrad Pernstich wird in den Ruhestand gehen und per 31. März 2005 aus dem Vorstand der Siemens AG Österreich ausscheiden. Die Regionalvertretung für die Slowakei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro, Rumänien und Bulgarien hat der Aufsichtsrat dem bereits amtierenden Vorstand Georg Antesberger übertragen. (APA)