Die US-Musikindustrie hat durch ihre Branchenvertretung, die Recording Industry Association of America (RIAA) , 753 Klagen gegen Nutzer von Tauschbörsen eingebracht. Allerdings ist noch kein/e der 753 verklagten AnwenderInnen identifiziert. Die RIAA will die Identitäten der NutzerInnen im Laufe der Vorerhebungen herausfinden.

Studenten

Die neue Klagewelle richtet sich vor allem gegen Studenten von 11 Universitäten in den USA, die die Computernetzwerke des Instituts für ihre P2P-Aktivitäten genutzt hatten. Wie die RIAA mitteilte, wurden die NutzerInnen unterschiedlicher Tauschbörsen verklagt - darunter finden sich eDonkey, Kazaa und Grokster. Inzwischen haben die US-Branchenvertreter rund 6500 AnwenderInnen wegen Verletzungen des Copyrights belangt. Die meisten der Angeklagten haben sich außergerichtlich geeinigt und zwischen 3.000 und 5.000 Dollar anstelle eines Gerichtsverfahrens bezahlt.(red)