Der niederländische Telekomkonzern KPN hat im Schlussquartal 2004 einen deutlichen Gewinneinbruch verbucht. Der Überschuss sei gegenüber dem Vorjahr von 1,639 Milliarden Euro auf 479 Millionen Euro gesunken. Das teilte der Mutterkonzern des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus am Dienstag mit.

Der Umsatz sank auf 3,05 (Vorjahr: 3,114) Milliarden Euro und der operative Gewinn auf 532 (681) Millionen Euro. Für das laufende Jahr rechnet der niederländische Marktführer mit einem Rückgang seines Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im hohen einstelligen Prozentbereich.

Sparprogramm soll helfen

Mit einem Sparprogramm will das Unternehmen nun gegensteuern. Bis zum Ende der Dekade sollen die jährlichen Kosten um 850 Millionen Euro sinken. Dafür will KPN auch Arbeitsplätze abbauen. Für 2004 will der Konzern eine Dividende von 0,27 Euro je Aktie ausschütten. Durch den Rückkauf eigener Aktien will KPN zudem seine Aktionäre am Gewinn beteiligen. (red)