• Einzelbewerb (Herren 20 km; Damen 15 km): Der traditionellste Bewerb gehört seit der ersten WM 1958 in Saalfelden zum Programm der Herren, Damen-Titel werden seit der WM-Premiere 1984 vergeben. Die Aktiven kommen vier Mal zum Schießstand und müssen abwechselnd liegend und stehend die fünf, 50 m entfernten Scheiben treffen. Es ist der einzige Wettkampf, in dem pro Fehlschuss eine Strafminute zur Laufzeit addiert wird. Diese Regelung stammt aus früherer Zeit, als die Treffer auf den damals üblichen Kartonscheiben erst nach dem Bewerb abgelesen wurden. Dem Schießen kommt größere Bedeutung zu als in anderen Bewerben, in denen pro Fehlschuss eine rund 150 m lange Strafrunde gelaufen werden muss (ca. 20-25 Sekunden).

  • Sprint (Herren 10 km; Damen 7,5 km): Die kürzere und schnellere Version des Einzelwettkampfes, seit 1974 im Herren-WM-Programm. Es wird je ein Mal liegend und stehend geschossen, pro Fehler muss eine Strafrunde (ca 150 m/Dauer ca. 20-25 Sekunden) absolviert werden.

  • Verfolgung (Herren 12,5 km; Damen 10 km): Seit 1997 im WM-Programm. Der Sieger des Sprints geht als Erster ins Rennen, dahinter folgen die weiteren 59 startberechtigten Athleten gemäß ihres Zeitrückstandes. Es wird je zwei Mal liegend und stehend geschossen, Fehlschüsse bedeuten Strafrunden. Sieger ist jener Läufer, der als Erster die Ziellinie überquert.

  • Massenstart (Herren 15 km; Damen 12,5 km): Seit 1998 offizielle Disziplin (löste Teambewerb im WM-Programm ab). Nur 30 Athletinnen und Athleten sind startberechtigt und nehmen das Rennen gleichzeitig auf. Es wird je zwei Mal liegend und stehend geschossen. Fixstarter im Abschlussbewerb der WM sind die Einzel-Medaillengewinner von Hochfilzen und die 15 Bestplatzierten der aktuellen Weltcupwertung, aufgefüllt wird das Feld auf Basis der bei der WM erreichten Weltcup-Wertungspunkte.

  • Staffel (Herren 4 mal 7,5 km; Damen 4 mal 6 km): Massenstart der Startläufer. Jedes Staffel-Mitglied muss je ein Mal liegend und stehend schießen. Pro Schießvorgang stehen drei Stück Ersatzmunition zur Verfügung, die im Falle von Fehlschüssen einzeln nachgeladen werden. Sind nach maximal acht Schüssen nicht alle fünf Scheiben gefallen, muss der Athlet in die Strafrunde. (APA)