Berlin - Unter dem Motto "Physik seit Einstein" hat am Freitag in Berlin der bisher größte Physikkongress Europas begonnen. Bis zum 9. April untersuchen rund 7.000 Wissenschafter aus aller Welt, welche Auswirkungen die Erkenntnisse Albert Einsteins auf die Wissenschaften und das Leben von heute haben. Das Tagungsprogramm umfasst von der Teilchenforschung bis zur Kosmologie das ganze Spektrum der Physik. An dem einwöchigen Kongress nehmen auch zahlreiche Nobelpreisträger teil.

Der Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Knut Urban, sagte, die Tagung solle nicht nur an die Erkenntnisse Einsteins erinnern. Vielmehr beschäftige sie sich mit "lebendiger Physik", damit auch junge Forscher animieren würden, sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

In den zahlreichen Veranstaltungen debattieren Experten unter anderem über den Mikrokosmos oder die neuesten Erkenntnisse der Klimaforschung. Mit dabei sind auch Nobelpreisträger, wie Klaus von Kitzing, der die Teilnehmer in die Welt der Quantenphysik einführt. (APA/AP)