Washington - Syriens Präsident Bashar al-Assad hat gegenüber dem US-Magazin "Time" (Montagausgabe) erklärt, er sei "nicht Saddam Hussein". Anders als der frühere irakische Machthaber wolle er kooperieren.

Der Kommunikationschef des Weißen Hauses, Dan Bartlett, sagte dem US-Fernsehsender Fox, die USA würden ihren Druck auf Syrien aufrecht erhalten. Die Äußerungen Assads seien halbherzig und stünden in jeder Hinsicht im Widerspruch zur UNO-Resolution 1559.

Assad hatte am Samstag im Parlament in Damaskus angekündigt, die syrischen Truppen innerhalb des Libanon in die Grenzregion zu verlegen. Er nannte jedoch keinen Zeitplan für einen vollständigen Abzug der Truppen. (APA)