Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und T-Mobile haben sich im Streit um Stellenabbau auf einen Kompromiss geeinigt. Das sagte ein T-Mobile-Sprecher am Montag in Bonn. Einzelheiten sollen an diesem Dienstag nach einer Sitzung der Gremien bei ver.di mitgeteilt werden. Mitte Jänner hatte T-Mobile im Zusammenhang mit dem Programm Sparen für mehr Wachstum einen Abbau von 2.200 Stellen in ganz Europa angekündigt. Davon sollten in Deutschland allein 1.200 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen.

Auswirkungen

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen werden bei der T-Mobile Deutschland deutlich weniger Stellen gestrichen als ursprünglich geplant. Die T-Mobile-Gruppe hat sich vorgenommen, bis Ende 2006 jährlich 1 Milliarden Euro unter anderem beim Personal und durch einige gezieltere Steuerung bei den Handy-Subventionen zu sparen.

Rauswurf

In Österreich wird T-Mobile noch im März 120 Mitarbeiter kündigen und voraussichtlich weitere 30 Mitarbeiter über die Auslagerung der Logistik abbauen. Auf einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter in Österreich hatten sich T-Mobile Austria und Betriebsrat bereits in der Vorwoche geeinigt. (APA)