Kathmandu - Bei den schwersten Gefechten zwischen nepalesischen Regierungstruppen und maoistischen Rebellen seit der Übernahme der Macht durch König Gyanendra sind nach Militärangaben mindestens 30 Rebellen getötet worden. Zu den Kämpfen in einer Rebellenhochburg im westlichen Bezirk Arghakhanchi sei es am Freitag gekommen, teilte die Armee am Montag mit. Zuvor hätten die Maoisten den Sitz der Bezirksregierung angegriffen und mehrere Regierungsgebäude in Brand gesteckt. Gyanendra hat die Macht in Nepal vor einem Monat an sich gerissen. In dem zwischen Indien und China liegenden Königreich liefern sich das Militär und maoistische Rebellen seit fast zehn Jahren einen erbitterten Kampf. Seit Beginn des Aufstandes kamen bei Auseinandersetzungen mehr als 11.000 Menschen ums Leben. Nepal zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. (APA/Reuters)