Wien - Für einen raschen Bau der Nordostumfahrung sprach sich der Wiener ÖVP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl aus. Er befürchtet allerdings, dass es weitere Zeitverzögerungen geben werde, vor allem weil die Vereinbarung Wiens mit dem Bund nicht im Einklang mit den bisherigen Gemeinderatsbeschlüssen stehe. Gerstl fordert weiters, man solle einen Schnellbahnring rund um Wien "andenken". Weiters müsse der Binnenverkehr im größten Wiener Gemeindebezirk berücksichtigt werden, er könne sich auch eine Verlängerung der U-Bahn nach Groß Enzersdorf vorstellen.Wiens FPÖ-Klubobmann Hilmar Kabas erinnerte im Zusammenhang mit der Nordostumfahrung an die FPÖ-Projektidee eines Thermenzentrums auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern. Das Stadtentwicklungsgebiet werde von U2 und B3d bestens erschloss. "Auch die bestehenden Betriebe (wie Opel Austria) und im Zuge der Erschließung angesiedelten Unternehmen sowie sämtliche Wohneinheiten ringsum könnten durch die heißen Thermalquellen umweltfreundlich und Kosten sparend beheizt werden", so Kabas. (frei, DER STANDARD – Printausgabe, 08.03.2005))