Die taiwanesischen Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), Powerchip Semiconductor Corp. (PSC) und Vanguard International Semiconductor (VIS) planen Milliardeninvestitionen in neue Fabriken. Insgesamt sollen mehr als 300 Mrd. Neue Taiwan Dollar (NTD / 7,4 Milliarden Euro) in vier Werke und ein F&E-Zentrum fließen, berichtet das asiatische IT-Portal DigiTimes unter Berufung auf die chinesischsprachige Economic Daily News.

Konkretes

Demnach wird sich der weltgrößte Auftragshersteller für Halbleiter, TSMC, den Bau einer 12-Zoll-Fabrik sowie eines 35-Nanometer-Zentrums zwischen 100 (2,5 Milliarden Euro) und 200 Milliarden NTD (4,9 Milliarden Euro) kosten lassen. PSC will gleich zwei Fabriken errichten und rechnet mit Ausgaben von mehr als 123 Milliarden NTD (drei Milliarden Euro). Mit dem Bau soll frühestens zum Jahresende begonnen werden. Der monatliche Ausstoß von 12-Zoll-Wafern soll nach dem Neubau die Zahl von 160.000 Stück übersteigen. VIS plant eine 8-Zoll-Wafer-Fabrik.

Zukauf

Laut DigiTimes muss der Hsinchu-Technologie-Park, auf dem die Fabriken errichtet werden sollen, bis zum Baubeginn noch einen Teil der geplanten Flächen zukaufen. Die derzeit zur Verfügung stehenden 22 Hektar sollen unter den drei Firmen aufgeteilt werden. Insgesamt wurde jedoch eine Fläche von 30 Hektar eingeplant. Das restliche Bauland soll ab August zur Verfügung stehen, hieß es bei den Park-Betreibern. Insgesamt befinden sich laut DigiTimes in Taiwan zehn 12-Zoll-Wafer-Fabriken entweder bereits in Betrieb oder im Bau. (pte)