Wien - Die Strabag, unterlegener Anbieter beim Stadionprojekt in Klagenfurt, lässt sich nach der einstimmigen Entscheidung der Vergabekommission nicht in die Karten blicken. Strabag-Konzernchef Hans Peter Haselsteiner wollte am Dienstag weder die Frage nach einem möglichen Einspruch/einer Klage noch jene nach einer möglichen Kooperation mit dem siegreichen Konsortium Porr Technobau/Alpine Mayreder beantworten.

Die Strabag "wird nach Übermittlung der Entscheidungsgrundlagen der Vergabejury diese prüfen und danach die weitere Vorgangsweise festlegen", ließ Haselsteiner in den Mittagsstunden auf Anfrage der APA über sein Büro verlauten. Zu einer weiteren Stellungnahme war er zunächst nicht bereit.

Die Porr Techno Bau ist am Montagabend in Gemeinschaft mit der Alpine Mayreder Bau GmbH nach einem turbulenten Vergabeverfahren als Bestbieter für den Bau des Klagenfurter Fußball-EM-Stadions ermittelt worden. Medienspekulationen zufolge könnte die Strabag als dritter Partner zur siegreichen Bietergruppe stoßen. In den nächsten 14 Tagen haben unterlegene Bieter noch das Recht, Einspruch erheben. Erst dann kann die Erteilung des Zuschlags offiziell erfolgen. (APA)