Bild nicht mehr verfügbar.

2004 hat BMW den Absatz um sieben Prozent gesteigert - Für das Jahr 2005 zeigt sich das Unternehmen optimistisch

Foto: APA/EPA/Qilai Shen
München - Der Autobauer BMW hat sein Wachstumstempo nach dem starken Start ins Jahr leicht gedrosselt. Im Februar sei die Zahl der weltweiten Auslieferungen gegenüber dem Vorjahresmonat um sieben Prozent auf verkaufte 83.228 Fahrzeuge gesteigert worden, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

Im Jänner hatte das Plus im Jahresvergleich noch zehn Prozent betragen. "Für den weiteren Jahresverlauf bleiben die Absatzaussichten positiv", hieß es. In den ersten beiden Monaten kletterten die Verkäufe von Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 8,5 Prozent auf 165.085 Fahrzeuge.

USA wichtigster Markt

Mit einem Plus von 15,6 Prozent auf 41.260 verkaufte Autos blieben die USA wichtigster Markt für den weiß-blauen Autobauer in den ersten beiden Monaten. In Deutschland wurden im gleichen Zeitraum 37.771 Autos und damit acht Prozent mehr in Kundenhand übergeben. Die Kernmarke BMW legte bis Ende Februar um 8,4 Prozent auf 134.459 verkaufte Autos zu. Vom Kleinwagen Mini verkaufte das Unternehmen 30.554 Autos, neun Prozent mehr.

Nach wie vor schleppend läuft dagegen der Absatz der Luxus- Limousine Rolls-Royce, die sich im Februar 40 Mal verkaufte. Damit schnitt die Marke aber zumindest etwas besser als im Jänner ab, als lediglich 32 Rolls-Royce Phantom abgesetzt wurden. Bereits 2004 war BMW mit der Limousine hinter seinen Absatzzielen zurückgeblieben.

Für das Gesamtjahr zeigte sich das Unternehmen, das bereits einen weiteren Absatzrekord für dieses Jahr in Aussicht gestellt hatte, weiter optimistisch: "Die BMW Group konnte ihren Kunden noch nie in ihrer Geschichte ein so großes Produktportfolio anbieten wie zur Zeit." (APA/dpa)