Ab der aktuellen Wochenwertung zählen zusätzlich zu den Single-Verkäufen auch (legale) Musikdownloads für die "Ö3 Austria Top 40" Charts. Vorerst werden die Songverkäufe auf der Online-Plattform "iTunes" mit eingerechnet, weitere Musikdownload-Plattformen sollen in den nächsten Wochen folgen, teilten der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) und der Chart-Ermittler media control austria in einer Aussendung mit. Der Anteil der online erworbenen Songs am Single-Markt mache bei steigender Tendenz mittlerweile zehn Prozent aus, für 2005 werden 300.000 bis 500.000 Downloads erwartet, hieß es. Die Vorlieben der Song-Käufer im Internet hätten sich in einer Beobachtungsphase nicht wesentlich von denjenigen Musikliebhabern unterschieden, die ihre Singles auf herkömmliche Weise im Geschäft erwerben. Eine eigene Online-Hitparade soll es nicht geben. (APA)