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New York - Der mit umgerechnet 1,12 Millionen Euro dotierte Templeton-Preis für Arbeiten, die die Verbindung zwischen der Forschung und der Religion stärken, ist am Mittwoch dem US-Physiker Charles Townes (89) zugesprochen worden. Townes hatte 1964 bereits den Nobelpreis für Physik zusammen mit seinen russischen Kollegen Nicolai Bassow und Alexander Prochorow gewonnen.

Townes hatte sich vor allem um die Erforschung der Mikrowellen verdient gemacht, die zur Entwicklung des Masers, eines Geräts zur Vergrößerung elektromagnetischer Wellen, und des Laserstrahls führte. Gleichzeitig setzte er sich für die Annäherung von Wissenschaft und theologischen Überlegungen ein, so in einem viel beachteten Artikel in der IBM-Zeitschrift "Think" 1966.

Der Templeton-Preis gilt als der höchstdotierte Preis weltweit für einzelne Personen. Er war 1972 von dem Philantropen Sir John Templeton ins Leben gerufen worden und wird jährlich vergeben. Townes wird seine Auszeichnung am 4. Mai im Buckingham Palast in London entgegen nehmen.(APA/dpa)