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Westenthaler: "Ich bin und bleibe einfaches Parteimitglied."

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Wien - Der frühere FP-Klubobmann Peter Westenthaler empfindet angesichts der Entmachtung des rechten Parteiflügels "eine späte Genugtuung". "Die Handlanger von Knittelfeld sind kaltgestellt, und das ist in Ordnung so. Die FPÖ hat erkannt, dass sie diese Schatten von Knittelfeld überwinden muss", sagt Westenthaler in der "Kleinen Zeitung". Eine Rückkehr in die Spitzenpolitik plant Westenthaler nicht: "Ich bin und bleibe einfaches Parteimitglied."

Zum als Vizeparteichef abgetretenen Wiener FP-Obmann Heinz Christian Strache meint Westenthaler: "Die Wiener FPÖ wird sich Gedanken machen müssen, ob man ernsthaft mit einem, der von der eigenen Partei abserviert worden ist, in eine Wahl gehen kann."

Die Wiener FP-Gemeinderäte Günther Barnet und Wilfried Serles fordern Strache indessen zur Mitarbeit bei der "Erneuerung" der FPÖ auf. "Wenn die jetzige Wiener Führung glaubt, bei der Erneuerung der Partei nicht mitgehen zu müssen und sich einbunkert, dann werden viele Personen nicht mehr dabei sein", sagt Barnet in der "Presse" (Donnerstag-Ausgabe). Serles kritisiert den Einfluss von FP-Volksanwalt Ewald Stadler auf Strache: "Der heimliche Landesparteiobmann in Wien heißt eigentlich Stadler." (APA)