Innsbruck - Zu einer dramatischen Rettungsaktion ist es am Donnerstag im Zillertal gekommen: Nach einer Nacht im Freien wurden fünf Snowboarder verschiedener Nationalitäten laut Gendarmerie mit einem Hubschrauber aus einem lawinengefährdeten Gebiet geborgen.

Die Gruppe hatte am späten Mittwochnachmittag den gesicherten Skiraum in der Gemeinde Kaltenbach verlassen und fuhr in einen Lawinenhang ein. Zwischen dem Hüttenkogel und der Wetterkreuzspitze in über 2.000 Metern Höhe kamen die Snowboarder nicht mehr weiter.

Die Bergrettung musste am Abend ihren Einsatz auf Grund der akuten Lawinengefahr abbrechen. Die Wintersportler verbrachten daraufhin die Nacht in einer selbst gebauten Schneehöhle, sie konnten erst Donnerstag Mittags stark unterkühlt geborgen werden.(APA)