Rom - AS Roma-Kapitän Francesco Totti muss sich wegen seiner Schiedsrichter-Schelte vor der Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes (FIGC) verantworten. Der 28-jährige hatte nach der 1:2-Heimniederlage in der Serie A gegen Rekordmeister Juventus Turin den Unparteiischen indirekt Schiebung unterstellt. "Gegen Juve waren wir 11 gegen 14", hatte der Spielmacher der Römer geschimpft. Schieds- und Linienrichter hätten für den Liga-Spitzenreiter gepfiffen. "Juve siegt, weil sie eine schöne Mannschaft und weil sie die Macht haben", sagte Totti. Die erste Verhandlung wird für den 21. März erwartet. Die Vorwürfe, dass die Schiedsrichter den Rekordmeister aus Turin sowie AC Milan bevorzugen, sind nicht neu. Gerade AS Roma und Lazio Rom beschweren sich regelmäßig über den angeblichen Schiedsrichter-Bonus für die reichen und mächtigen Klubs aus dem Norden. (APA/dpa)