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Foto: APA/EPA/Arthur Edwards
Die österreichischen Kabelnetzbetreiber haben im Zuge der aktuellen Branchendiskussion über die Mobilfunk-Terminierungsentgelte Wettbewerbsgleichheit mit den Handynetzbetreibern gefordert. Die Mobilfunk- und Festnetzterminierungsentgelte sollten angeglichen werden, forderten die in der Multimedia Austria (MMA) zusammengeschlossenen Betreiber. Ansonsten würden die Kabelnetzbetreiber weiterhin indirekt den Preiskampf der Mobiltelefon-Branche bezahlen.

"Enorme Summen"

Die Kabelnetzbetreiber hätten "enorme Summen" in den Ausbau und die Adaptierung moderner Kommunikationsnetze investiert. Während im Mobilfunk seit Jahren ein (Infrastruktur-)Investitionsschutz gewährt werde, hätten die Kabelnetzbetreiber nie einen vergleichbaren Schutz erhalten, hieß es in einer Pressemitteilung. Es sei "ungerechtfertigt", dass der Errichter alternativer Festnetzinfrastruktur für die Terminierung in ein von ihm errichtetes Netz ein Entgelt erhalte, das nur einen Bruchteil des Terminierungsentgelts im Mobilnetz ausmache, so die MMA.(APA)