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Foto: APA/ Martin Schutt
Hochfilzen/Tirol - Der Staffelbewerb am Samstag gilt als größte Hoffnung auf eine österreichische Medaille bei der Biathlon-WM in Hochfilzen. Der ÖSV vertraut auf Daniel Mesotitsch, Wolfgang Rottmann, Fritz Pinter und Christoph Sumann. Für Ludwig Gredler käme ein Einsatz nach seiner Erkrankung zu früh, der zweifache WM- Medaillengewinner soll am Sonntag im Massenstart seinen einzigen Einsatz absolvieren.

Das ÖSV-Trainerteam hat sich bei der Nominierung für den 4 mal 7,5 -km-Bewerb für die konstantesten Schützen entschieden, das Risiko eines Zeitverlustes durch Nachladen und Strafrunden soll möglichst minimiert werden. Daher fiel auch die Entscheidung gegen Wolfgang Perner, der im Einzelbewerb am Mittwoch mit zwölftbester Zeit der laufstärkste Österreicher gewesen war.

"Er ist eindeutig der viertbeste Mann im Team, aber im Stehend-Schießen ist er ein Risiko-Faktor", sagte Cheftrainer Walter Mayer. Beim dritten Staffel-Rang Mitte Jänner in Ruhpolding, dem besten Weltcup-Saison-Resultat eines ÖSV-Quartetts, waren neben Sumann und Rottmann auch Perner und Gredler dabei gewesen. Nun ist Perner nur Ersatz.

Gredler fühlt sich nach seiner am vergangenen Samstag unmittelbar vor dem Sprint aufgetretenen Erkrankung noch nicht in Topform. Er sei zufrieden, wenn er am Sonntag im Massenstart-Bewerb wieder gut in Schuss sei, sagte der 37-Jährige, der in diesem abschließenden Rennen der zweite ÖSV-Fixstarter neben Rottmann im 30-köpfigen Feld ist. Mesotitsch könnte im Falle des Ausfalls eines qualifizierten Athleten noch zum Zug kommen. (APA)