Der Deutsche Bundestag verabschiedete am Freitag gegen die Stimmen der CDU/CSU eine Lockerung des Medienkartellrechts. Die neue Regelung erleichert Kooperationen bei Anzeigen, Druck und Vertrieb, wenn dadurch das Überleben von Zeitungen gesichert wird. Anlass der Novelle: Das Kartellamt verweigerte Holtzbrinck die Übernahme der "Berliner Zeitung". Noch muss der bürgerlich dominierte Bundesrat zustimmen. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.3.2005)