Bogota - Bei Kämpfen im Norden Kolumbiens sind mindestens 27 Rebellen und sechs Soldaten getötet worden. Weitere 78 Mitglieder der "Revolutionären Streitkräften Kolumbiens" (FARC) sowie des "Nationalen Befreiungsheeres" (ELN) seien gefangen genommen worden, berichteten lokale Medien am Samstag. Bei den Gefechten in der Gemeinde Carmen de Bolívar in der Region Montes de Maria seien auch große Waffenbestände der Rebellen gefunden worden. Rechtsextreme AUC-Paramilitärs töteten unterdessen in der Nähe der Stadt Barrancabermeja vier Mitglieder einer Familie. Nach Angaben der Polizei hatte eines der Opfer eine Liebesaffäre mit einer Frau, um die auch ein Paramilitär geworben hatte. Der regionale Menschenrechtsbeauftragte Jorge Gomez widersprach dieser Darstellung. Die Tat sei ein Zeichen dafür, dass sich die Paramilitärs nicht an den mit der Regierung vereinbarten Waffenstillstand hielten. (APA/dpa)