Günter Kronsteiner (Austria-Sportdirektor): "Zumindest so lange ich bei der Austria bin, haben wir Rapid noch nie so klar beherrscht wie heute. Wir hätten auch mit fünf Toren gewinnen können, falls die Chancenauswertung besser gewesen wäre. Nun können wir auch mit diesem Erfolgserlebnis gegen den Erzrivalen nach Saragossa zum Rückspiel fahren."

Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Die Austria hat verdient gewonnen, hat noch viel mehr Torchancen gehabt. Wir haben lange unseren Rhythmus nicht gefunden. Es kam kein Spielfluss zu Stande, wir haben Fehler im Aufbau gemacht. Dass die Austria kaum Chancen zulassen wird, haben wir gewusst. Aber okay, es hat eben vieles noch nicht so funktioniert wie im Herbst. Die Schiedsrichterentscheidungen sollten von den Trainern nicht immer so hart kritisiert werden. Der Rücktritt von Anders Frisk gibt auch mir zu denken, es muss ein Umdenken einsetzen."

Sigurd Rushfeldt (Austria-Goldtorschütze): "Ich brauche immer einige Spiele um in Form zu kommen. Jetzt fühle ich mich schon wieder sehr wohl und spiele auch besser. Wir spielen derzeit sehr guten Fußball. Die erste Hälfte war sehr sehr gut, die zweite nicht so. Immerhin sind wir jetzt wieder voll dabei."

Stefan Hofmann (Rapid-Kapitän): "Heute haben wir nicht das gespielt, was wir können. Wir sind früh mit 0:1 in Rückstand geraten und dann war es hier sehr schwierig. Allerdings hätten wir bei dem Handspiel einen Elfmeter bekommen können, ja müssen. Wegen meines konditionellen Rückstandes war es mit dem Trainer abgesprochen, dass ich erst nach der Pause komme."

Toni Polster (General-Manager): "Das war ein sehr wichtiger Sieg, nun sind wir in der Meisterschaft wieder dabei. Wir haben uns für das 0:1 in Graz bei unseren Fans rehabilitiert, hätten die Partie aber auch 4:0 oder 5:0 gewinnen können. Aber zugegeben, auch ich habe nicht alle Chancen verwertet. Rapid war an diesem Tag zu schwach, konnte uns nicht fordern."

Andreas Ivanschitz: "Wir haben letztlich etwas unglücklich durch einen Eigenfehler verloren, sind aber auch nicht so in die Zweikämpfe gekommen. Die Austria war trotz der Europacupspiele einfach frischer, uns hat auch die Spielpraxis gefehlt." (APA)